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System-Überblick

CPU, Board und Speicher lesen wie ein Techniker

CPU-Z liefert präzise Hardware-Informationen in Echtzeit in einer kompakten Oberfläche—vertraut von PC-Enthusiasten und Support-Technikern seit über zwei Jahrzehnten.

Windows 11Echtzeit-TakteValidatorPortables ZIPARM64 & Android

Warum Nutzer zuerst CPU-Z öffnen

Foren, Spiele-Support und Mainboard-Q&A fordern oft einen CPU-Z-Screenshot oder Validierungs-Link—er zeigt Stepping, BIOS-String und SPD-Profil an einem Ort.

CPU-Z SDK Symbol

SDK-Option

Entwickler können die CPU-Z-Erkennung über das System Information Kit lizenzieren.

HWMonitor Symbol

Kombination mit HWMonitor

Für Spannungen und Sensoren ergänzt HWMonitor die statische Hardware-ID-Ansicht von CPU-Z.

v2.19 Windows x86 / x64

CPU-Z herunterladen

Der aktuelle klassische Build ist Version 2.19 für Windows x86/x64 mit Setup- und ZIP-Paketen. Custom-Branded-Builds existieren für ASUS ROG, Gigabyte, MSI, ASRock, Cooler Master und andere—wählen Sie den Standard-Build, es sei denn, Sie möchten bewusst ein Partner-Skin.

Windows — Deutsch & Englisch

Nutzen Sie Ihr bevorzugtes Software-Repository oder suchen Sie nach dem neuesten CPU-Z-Windows-Build, wenn Sie eine andere Version benötigen.

Unabhängige Informationsseite.

Gamer & Overclocker

CPU-Z ist Standard in Gaming-Communities. Vor der Frage „warum ist meine FPS niedrig?“ werden Nutzer aufgefordert, eine CPU-Z-Validierung zu posten. Overclocker nutzen es, um stabile Takte, Stepping und Speicherprofile nach dem Tuning zu bestätigen. Benchmark-Ranglisten verlangen oft einen Validierungs-Link als Nachweis.

Gebrauchte Hardware kaufen

Beim Kauf einer gebrauchten CPU oder eines Mainboards reduziert eine frische CPU-Z-Validierung das Betrugsrisiko. Vergleichen Sie Stepping, Cache und Board-Modell der Validierung mit den Fotos des Verkäufers. Betrüger nutzen oft alte Validierungen—fordern Sie immer eine an, die am selben Tag erstellt wurde.

IT-Support & Diagnose

Support-Teams nutzen CPU-Z zur Hardware-Verifizierung vor BIOS-Updates, RMA-Anträgen oder Treiber-Installationen. Der CPU-Tab zeigt Mikrocode; der Mainboard-Tab zeigt die BIOS-Version. Schnelle Identifikation ohne Gehäuse öffnen.

Was CPU-Z berichtet (auf einen Blick)

CPU-Tab: Name, Codename, Package, Prozess-Node, Kerne/Threads, Caches (L1–L3), Befehlssätze, Kernspannung, Bus-Geschwindigkeit, Multiplikator, Echtzeit-Takte.
Mainboard: Hersteller, Modell, Chipsatz, Southbridge, BIOS-Marke/Version/Datum, Grafik-Schnittstelle (PCIe-Linkbreite/-geschwindigkeit).
Memory: Typ (DDR4/DDR5 usw.), Größe, Kanalmodus (Single/Dual/Quad), NB-Frequenz, DRAM-Frequenz, Timings (CAS, tRCD, tRP, tRAS, tRFC, Command Rate).
SPD: Pro-Slot-Modul-Infos—Hersteller, Teilenummer, Seriennummer, JEDEC-Profile, XMP/EXPO-Profile, Spannung, Timings.

Systemanforderungen

  • OS: Windows 95 bis Windows 11 (32- und 64-Bit). ARM64- und Android-Versionen verfügbar.
  • RAM: Minimal—das Programm nutzt unter 50 MB.
  • Speicher: ~2 MB für das portable ZIP.
  • Berechtigungen: Admin-Rechte empfohlen für vollen Sensor- und DMI-Zugriff; läuft eingeschränkt ohne.

Schnelle Tipps für Einsteiger

  • F5 drücken für Screenshots (CPU, Cache, Mainboard, Memory).
  • F6 drücken, um den aktuellen Tab in die Zwischenablage zu kopieren.
  • F7 für eine Validierungsdatei zum Hochladen auf valid.x86.fr nutzen.
  • Rechtsklick auf den CPU-Tab, um zu wechseln, welcher Kerntakt angezeigt wird.

CPU-Z vs. andere System-Tools

CPU-Z konzentriert sich auf statische Hardware-Identifikation: welche CPU, welches Board und welcher RAM Sie haben. Es ist kein Benchmark, Stresstest oder Temperaturmonitor. Dafür kombinieren Sie es mit Tools wie Cinebench, Prime95 oder HWMonitor. Der eingebaute CPU-Z-Benchmark eignet sich für schnelle Vergleichstests, aber dedizierte Benchmark-Suiten liefern wiederholbarere Ergebnisse.

CPU-Z: Identität, Specs, Validierung, leichter Benchmark.
HWMonitor: Spannungen, Temperaturen, Lüfterdrehzahlen.
MemTest86: RAM-Stresstest und Fehlererkennung.

RAM-Kompatibilitätsprüfung

Vor dem Hinzufügen oder Ersetzen von RAM prüfen Sie den SPD-Tab auf unterstützte JEDEC- und XMP-Profile. Vergleichen Sie mit der QVL (Qualified Vendor List) Ihres Mainboards. Wenn das Modul nicht aufgeführt ist, funktioniert es möglicherweise trotzdem, aber die QVL zeigt getestete Kombinationen. Der Memory-Tab von CPU-Z zeigt, was tatsächlich läuft—wenn dort DDR4-2133 steht, Ihr Kit aber DDR4-3600 ist, aktivieren Sie XMP im BIOS.

Validator: warum er wichtig ist

Eine CPU-Z-Validierung ist eine kryptografisch signierte Momentaufnahme Ihrer Hardware. Sie beweist, dass Sie die Teile besitzen und sie korrekt erkannt wurden. Overclocking-Foren, Wettbewerbe und Marktplatz-Verkäufer nutzen Validierungen, um Vertrauen aufzubauen. Die Validierungs-URL ist kurz (z.B. valid.x86.fr/abc123) und leicht teilbar.

Häufige Fragen beantwortet

Warum zeigt CPU-Z niedrige Taktrate?
Stromsparmodus (SpeedStep, Cool'n'Quiet) taktet die CPU im Leerlauf herunter. Belasten Sie sie mit einem Spiel oder Benchmark, um Turbo zu sehen.
SPD zeigt andere Geschwindigkeit als auf der Verpackung?
XMP/EXPO im BIOS aktivieren. JEDEC ist das Standardprofil; beworbene Geschwindigkeiten nutzen erweiterte Profile.
Läuft es ohne Installation?
Ja. Nutzen Sie die ZIP-Version und führen Sie cpuz.exe aus einem beliebigen Ordner aus—ideal für USB-Toolkits.
Ist es sicher? Keine Telemetrie?
CPU-Z ist weit verbreitet und vertrauenswürdig. Es liest nur lokale Hardware; Validierungs-Upload ist optional und explizit.

20+

Jahre Entwicklung

Kostenlos

Keine kostenpflichtigen Stufen

Windows 11

Voll unterstützt

Portabel

ZIP, keine Installation

Den CPU-Tab verstehen

Das Feld Name zeigt den Marketing-Namen; Codename ist der interne Projektname (z.B. Raptor Lake, Zen 4). Technologie zeigt den Prozess-Node an, wenn verfügbar. Spezifikation ist die vollständige Intel/AMD-Bezeichnung. Stepping und Revision sind wichtig für Mikrocode und Kompatibilität. Die Core Speed aktualisiert sich in Echtzeit—schwankende Werte im Leerlauf sind normal.

Dual vs. Quad Channel

Der Memory-Tab zeigt Channel # (Single, Dual oder Quad). Dual Channel verdoppelt die Speicherbandbreite gegenüber Single; Quad verdoppelt sie erneut. Für Dual Channel installieren Sie die Riegel in den richtigen Slots laut Mainboard-Handbuch—meist A2+B2 für zwei Riegel. Falsche Slots führen oft zu Single-Channel-Betrieb.

BIOS-Update-Checkliste

Vor dem BIOS-Flash: Notieren Sie BIOS-Marke, Version und Datum aus dem Mainboard-Tab. Prüfen Sie, ob das neue BIOS Ihre CPU unterstützt (Release Notes). Einige Boards benötigen sequenzielle Updates. CPU-Z hilft, den aktuellen Zustand vor und nach dem Flash zu verifizieren.

Cache-Hierarchie erklärt

CPUs haben mehrere Cache-Ebenen. L1 ist pro Kern, kleinster und schnellster. L2 ist typischerweise pro Kern oder geteilt. L3 (oder LLC) ist über alle Kerne geteilt. CPU-Z zeigt Größen und optional gemessene Latenzen. Größere Caches helfen bei Gaming und Multi-Thread-Workloads; der CPU-Tab zeigt genau, was Ihr Chip hat.

L1 Data
Pro Kern, ~32–64 KB
L1 Inst
Pro Kern, ~32 KB
L2
Pro Kern/Cluster, 256 KB–1 MB
L3
Geteilt, 8–128+ MB

Kommandzeile und Stiller Modus

Starten Sie cpuz.exe -txt=C:\reports\mypc, um einen Textbericht ohne GUI zu erstellen. Nutzen Sie -html= für HTML-Ausgabe. Nützlich für Skript-Inventare oder Remote-Support. Der Bericht enthält CPU-, Mainboard- und Speicherdaten in einer Datei.

Nutzen Sie -core=0 bis -core=N-1, um den Takt eines bestimmten Kerns anzuzeigen. Mehrere Instanzen mit verschiedenen -core-Werten für separate Überwachung pro Kern.

PCIe-Linkbreite und -geschwindigkeit

Der Abschnitt Graphic Interface im Mainboard-Tab zeigt den PCIe-Link zwischen CPU und GPU: z.B. „x16 4.0“ bedeutet 16 Lanes bei PCIe 4.0. Bei „x8“ statt „x16“ bietet der Slot oder die CPU möglicherweise nur 8 Lanes, oder die Karte ist im zweiten Slot. PCIe 4.0 x8 reicht für die meisten GPUs; x16 ist für Highend-Karten bevorzugt.

Custom-Branded-Builds

Partner-Versionen von CPU-Z gibt es mit eigenem Branding: ASUS ROG, Gigabyte AORUS, MSI Gaming, ASRock Phantom/Taichi, Cooler Master. Die Funktionalität ist identisch; nur Skin und Branding unterscheiden sich. Für neutrales Aussehen nutzen Sie den Standard-Build. Custom-Builds eignen sich, wenn Ihre Validierung optisch zum Board passen soll.

ASUS ROG Gigabyte AORUS MSI Gaming ASRock Phantom Cooler Master

Laptop vs. Desktop

Laptops nutzen oft Mobile-Varianten (z.B. Intel U/H/P-Serie, AMD Ryzen U/HS/HX). CPU-Z erkennt diese korrekt. Mobile-CPUs können niedrigere Basistakte und andere TDP zeigen; Turbo-Verhalten hängt vom thermischen Spielraum ab. Der Mainboard-Tab zeigt das Laptop-Modell. Speicher ist oft verlötet oder in SO-DIMM-Slots—SPD zeigt, was verbaut ist.

OEM vs. Retail-CPU

OEM- (Tray-)CPUs sind funktional identisch mit Retail-Boxed-Einheiten. CPU-Z unterscheidet sie nicht—beide zeigen denselben Namen und Stepping. Der Unterschied ist die Garantie: Retail bietet längere Garantie. Für Identifikation und Validierung behandelt CPU-Z sie gleich.

Befehlssätze: AVX, SSE, AVX-512

Der CPU-Tab listet unterstützte Befehlssätze: MMX, SSE, SSE2, SSE3, SSSE3, SSE4.1, SSE4.2, AVX, AVX2 und manchmal AVX-512. Diese beeinflussen die Kompatibilität mit bestimmter Software. AVX-512 findet sich auf einigen Intel-Server- und Enthusiasten-CPUs; neuere Consumer-Intel und AMD nutzen andere Subsets. Software, die AVX benötigt, läuft nicht auf CPUs ohne—CPU-Z hilft bei der Verifizierung.

Virtuelle Maschinen

CPU-Z in einer VM zeigt die vom Hypervisor präsentierte virtuelle CPU. Sie sehen die Architektur des Hosts und oft modifizierte Brand-Strings. Nützlich zur VM-Konfigurationsbestätigung; nicht zur Validierung physischer Hardware geeignet.

Multi-Socket-Systeme

Workstation- und Server-Boards mit zwei oder mehr CPUs: CPU-Z zeigt standardmäßig den ersten Prozessor. Nutzen Sie die Dropdown- oder Rechtsklick-Option, um zwischen Sockets zu wechseln. Jeder Socket hat eigene Speichercontroller und PCIe-Lanes.

ARM64 und Android

ARM64-Windows-Builds existieren für Snapdragon X Elite und Ähnliches. Android CPU-Z zeigt SoC, GPU, Sensoren und Akku. Funktionsumfang unterscheidet sich von der Windows-x86-Version, dient aber demselben Identifikationszweck auf mobilen Geräten.

Schritte zur Validierung

  1. CPU-Z starten und sicherstellen, dass alle Tabs korrekt laden.
  2. F7 drücken oder auf „Validate“ im CPU-Tab klicken.
  3. Eine Validierungsdatei (z.B. cvf) wird gespeichert. Hochladen auf valid.x86.fr.
  4. Sie erhalten eine kurze URL. Teilen Sie diesen Link in Foren oder Marktplätzen.
  5. Validierungen sind dauerhaft; die URL zeigt immer dieselbe Momentaufnahme.

Screenshot-Best-Practices

Beim Posten für Support: vollen CPU-Tab einbeziehen (nicht zuschneiden). Mainboard zeigen, wenn es um BIOS oder Treiber geht. Bei RAM-Problemen beide Memory- und SPD-Tabs einbeziehen. F5 für BMPs oder F6 zum Kopieren—in Bildeditor einfügen zum Kommentieren. Vermeiden Sie Teilausschnitte; Kontext hilft bei der Diagnose.

Eingebauter Benchmark

CPU-Z enthält einen einfachen Benchmark (Bench-Tab): Single- und Multi-Thread. Die Punkte sind relativ zu einer Referenz-CPU. Nützlich für schnelle Vorher/Nachher-Vergleiche (z.B. vor und nach Overclock). Für ernsthafte Benchmarks nutzen Sie Cinebench, Geekbench oder 3DMark. Der CPU-Z-Bench eignet sich für eine grobe Plausibilitätsprüfung.

Glossar der Begriffe

Stepping
Revision des CPU-Dies; beeinflusst Mikrocode und Kompatibilität.
Codename
Interner Projektname (z.B. Raptor Lake, Zen 4).
QVL
Qualified Vendor List—vom Mainboard-Hersteller getestete RAM-Module.
XMP/EXPO
Erweiterte Speicherprofile für über-JEDEC-Geschwindigkeiten.
SPD
Serial Presence Detect—Daten auf dem RAM-Modul.
DMI
Desktop Management Interface—BIOS- und Mainboard-Infos.
tCL / CAS
Column Address Strobe-Latenz—erste Zahl in den RAM-Timings.
tRCD
RAS-zu-CAS-Verzögerung—zweiter Timing-Wert.
tRP
Row-Precharge-Zeit—dritter Timing-Wert.
tRAS
Row-Active-Zeit—vierter primärer Timing-Wert.
tRFC
Refresh-Zyklus-Zeit—kritisch für Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten.
Mikrocode
CPU-Firmware-Patch; BIOS-Updates enthalten oft neueren Mikrocode.

Intel vs. AMD: Was CPU-Z unterschiedlich zeigt

Beide Hersteller zeigen Kernanzahl, Threads, Caches und Takte. Intel-CPUs zeigen Technologie (Prozess-Node, z.B. Intel 7), Bus Speed (typisch 100 MHz Basis) und Multiplikator. AMD zeigt Spezifikation mit vollem OPN-String, Core VID (Spannung) und NB Frequency (Infinity Fabric). AMD-Codenamen (Vermeer, Raphael, Phoenix) unterscheiden sich von Intel (Raptor Lake, Alder Lake). Das Cache-Tab-Layout variiert ebenfalls—Intel listet L1D/L1I, L2, L3; AMD kann L1/L2/L3 plus CCX-Struktur für Ryzen zeigen.

Intel: Bus-Takt × Multiplikator, SpeedStep, Hyper-Threading, E-Kerne vs. P-Kerne bei Hybrid-Chips.
AMD: Precision Boost, SMT, CCD/CCX-Layout, Infinity-Fabric-Ratio bei einigen Zen-Teilen.

Core-Speed-Schwankungen verstehen

Im Leerlauf sehen Sie möglicherweise 800 MHz, 1,2 GHz oder Ähnliches. Das ist normal—C-States und Energiemanagement reduzieren die Takte zum Energiesparen. Unter Last sollten die Takte auf Basis oder Turbo steigen. Wenn die Takte unter Dauerlast niedrig bleiben, prüfen Sie thermisches Throttling (HWMonitor), Stromlimits oder den Windows-Energieplan (Hochleistung vs. Ausbalanciert).

Speicher-Rank: Single vs. Dual

SPD kann „Single“ oder „Dual“ Rank zeigen. Dual-Rank-Module haben Chips auf beiden Seiten (oder doppelte Dichte); sie takten oft etwas niedriger, können aber bei manchen Workloads bessere Leistung bieten. Zwei Single-Rank-Riegel können im Dual-Channel laufen; vier Single-Rank-Riegel können Dual-Channel mit zwei Ranks pro Kanal betreiben. Der CPU-Z SPD-Tab zeigt dies pro Slot.

Southbridge und Chipsatz

Ältere Boards hatten eine separate Southbridge; moderne Chipsätze integrieren oft I/O. Der Mainboard-Tab listet beides auf, wenn vorhanden. Der Chipsatz bestimmt PCIe-Lane-Anzahl, USB-Ports, SATA und M.2-Unterstützung. Nützlich beim Upgrade oder bei der Fehlersuche an Erweiterungskarten.

Speicher-Timings: tieferer Einblick

Der Memory-Tab zeigt primäre Timings (tCL, tRCD, tRP, tRAS) und oft tRFC, Command Rate (1T/2T) und tREFI. Niedrigere Werte bedeuten in der Regel schnellere Reaktion, erfordern aber mehr Spannung und besseres Silizium. XMP/EXPO-Profile definieren diese im SPD; das Mainboard wendet sie an, wenn das Profil aktiviert ist. Bei manuellem RAM-Overclock bestätigt CPU-Z, was tatsächlich läuft—vergleichen Sie mit Ihrem Zielprofil. tRFC ist besonders empfindlich; zu niedrig kann zufällige Abstürze verursachen. tREFI (Refresh-Intervall) wird selten angezeigt, ist aber bei Hochfrequenz-DDR5 wichtig.

DDR4-3200
Typisch: 16-18-18-36 oder ähnlich
DDR5-5600
Typisch: 36-36-36-76 oder lockerer
JEDEC-Standard
DDR4-2133, DDR5-4800 Basis
1T vs. 2T
Command Rate; 1T ist schneller, 2T stabiler

Overclocking-Verifizierungs-Workflow

  1. Vor OC: CPU-Z starten, Validierung speichern, Basistakte und RAM-Profil notieren.
  2. OC im BIOS anwenden (Multiplikator, Spannung, XMP/EXPO).
  3. Starten, CPU-Z ausführen—bestätigen, dass Core Speed dem Ziel entspricht, Memory die korrekte Frequenz zeigt.
  4. Stresstest mit Prime95, Cinebench oder Memtest.
  5. Bei Stabilität: neue Validierung speichern. Beide „Vorher“- und „Nachher“-Links behalten.
  6. Bei RAM-OC: SPD-Profile mit aktivem Memory-Tab vergleichen; Timings schrittweise verschärfen.

Diagnose-Workflow bei „etwas stimmt nicht“

  1. CPU-Z starten—laden alle Tabs? Wenn einer hängt, notieren Sie welcher (DMI, Sensor, SMBus können Probleme verursachen).
  2. CPU-Tab: Entspricht der Name dem Gekauften? Stepping und Revision prüfen.
  3. Mainboard: BIOS-Version—ist sie veraltet? Hersteller-Seite auf Updates prüfen.
  4. Memory: Single-Channel bei erwartetem Dual? Riegel laut Handbuch neu einsetzen.
  5. SPD: Zeigen alle Slots Module bei Installation? Leer = defekter Slot oder Riegel.
  6. Validierung und Screenshots speichern—in Support-Foren mit Validierungs-Link teilen.

Erweiterte FAQ (20+ Fragen)

Warum zeigt CPU-Z unterschiedliche Kerntakte pro Kern?
Intel-Hybrid (P+E-Kerne) und Pro-Kern-Turbo bedeuten, dass jeder Kern mit anderen Takten laufen kann. Rechtsklick auf CPU-Tab, um zu wählen, welcher Kerntakt angezeigt wird.
SPD ist leer für einen Slot—ist der RAM defekt?
Nicht unbedingt. Modul neu einsetzen, in anderem Slot testen oder einen Riegel nacheinander nutzen. Ein defekter Riegel zeigt oft nichts im SPD; ein defekter Slot zeigt möglicherweise nur für diesen Slot nichts.
Was ist „Uncore“ oder „NB Frequency“?
Bei Intel umfasst Uncore den Ring-/Cache-Takt. Bei AMD ist NB (North Bridge) oft die Infinity Fabric. Sie verbindet den Speichercontroller mit den Kernen und beeinflusst die RAM-Leistung.
Läuft CPU-Z auf einem Mac?
Keine native Mac-Version. Mac-Nutzer verwenden typischerweise Systeminformationen oder Drittanbieter-Tools. CPU-Z läuft unter Windows (x86, ARM64) und Android.
Warum zeigt mein Validierungs-Link alte Hardware?
Validierungen sind unveränderlich. Bei geänderter Hardware erstellen Sie eine neue Validierung. Alte Links zeigen immer die alte Momentaufnahme.
DRAM-Frequenz vs. NB-Frequenz—was zählt?
DRAM ist der tatsächliche RAM-Takt. NB (oder UCLK bei AMD) ist der Speichercontroller-Takt. Sie können 1:1 oder asynchron je nach Plattform und BIOS-Einstellungen sein.
Was tun bei CPU-Z-Absturz beim Start?
cpuz.ini bearbeiten und Optionen wie DMI, Sensor, SMBus oder UseDisplayAPI nacheinander deaktivieren. Einige Hardware-/Firmware-Kombinationen lösen Bugs aus.
Wie erkenne ich, ob XMP aktiv ist?
Der Memory-Tab zeigt die aktive Frequenz und Timings. Bei DDR4-2133 bei einem DDR4-3600-Kit ist XMP nicht aktiv—im BIOS aktivieren.
Package vs. TDP vs. Leistungsaufnahme?
CPU-Z zeigt keine Leistungsaufnahme. TDP ist ein thermischer Designpunkt vom Hersteller. HWMonitor oder Ähnliches für Echtzeit-Wattzahl nutzen.
Läuft CPU-Z von einem USB-Stick?
Ja. ZIP-Version nutzen, auf USB-Laufwerk entpacken, cpuz.exe ausführen. Einige schreibgeschützte USBs verhindern möglicherweise das Aktualisieren der INI.
Warum zeigt Memory die halbe DRAM-Frequenz?
DDR = Double Data Rate. Die effektive Frequenz ist 2× der Basis-Takt. CPU-Z zeigt oft den Basis-Takt (z.B. 1800 MHz für DDR4-3600). Mit 2 multiplizieren für effektiv.
Meine Laptop-CPU zeigt niedrigere Takte als spezifiziert—Throttling?
Laptops haben strenge Strom- und thermische Limits. Kurze Turbo-Spitzen erreichen die Spezifikation; Dauerlast sinkt oft. HWMonitor für Stromlimits (PL1/PL2) und Temperaturen prüfen.
Was ist „Max TDP“ im CPU-Tab?
Thermal Design Power—die Wärme, die der Kühler bei Basislast abführen muss. Tatsächliche Leistung kann TDP während Turbo überschreiten. „Max TDP“- oder „TDP Down“-Varianten deuten auf konfigurierbare TDP-Teile hin.
Erkennt CPU-Z eine gefälschte oder umetikettierte CPU?
Es liest CPUID. Ein umetikettierter Chip würde die tatsächliche CPUID zeigen, nicht das Etikett. Name, Kerne, Cache und Stepping mit offiziellen Specs vergleichen. Abweichungen deuten auf Manipulation hin.
Was bedeutet „ES“ oder „QS“ im Prozessornamen?
Engineering Sample oder Qualified Sample—Pre-Release-Chips. Sie können anderes Stepping, Bugs oder fehlende Garantie haben. Üblich bei Grey-Market-Builds.
Warum zeigt Graphics „Intel UHD“, obwohl ich eine dedizierte GPU habe?
CPU-Z zeigt integrierte Grafik in der CPU. Dedizierte GPUs erscheinen im Graphics-Tab bei installierten Treibern, oder GPU-Z für dedizierte GPU-Details nutzen.

Sicherheit und Datenschutz

CPU-Z liest Hardware-IDs lokal. Keine Telemetrie oder automatische Uploads. Validierung ist Opt-in—Sie wählen explizit die Einreichung. Die Validierungsdatei enthält Hardware-Details; nur hochladen, wenn Sie mit dem Teilen einverstanden sind. Valid.x86.fr speichert Validierungen öffentlich; der Link ist dauerhaft.

Wann CPU-Z aktualisieren

Neue CPUs benötigen oft einen neueren CPU-Z-Build für korrekte Erkennung. Bei brandneuem Chip und CPU-Z zeigt „Unknown“ oder falsche Specs—auf neueste Version prüfen. Release Notes listen Erkennungsverbesserungen. Für ältere Hardware reicht meist ein älterer Build.

Exportformate: TXT und HTML

Mit -txt=pfad oder -html=pfad Berichte erstellen. Nützlich für Asset-Inventare, Remote-Support oder zum Vergleichen zweier PCs. Der Bericht enthält CPU-, Mainboard-, Speicher- und SPD-Daten in einer Datei. Aus Skript oder Batch-Datei für Automatisierung ausführen.

Tool-Vergleich: Wann was nutzen

ToolAm besten fürCPU-Z ergänzt
HWMonitorSpannungen, Temperaturen, LüfterdrehzahlenCPU-Z = Identität; HWMonitor = Live-Sensoren
HWiNFO64Tiefe Sensor- und Hardware-DatenCPU-Z ist leichter; HWiNFO für Power-User
MemTest86RAM-StresstestCPU-Z zeigt Konfiguration; MemTest86 findet Fehler
Thaiphoon BurnerSPD lesen/bearbeitenCPU-Z liest SPD; Thaiphoon für erweitertes SPD
CinebenchCPU-Performance-BenchmarkCPU-Z validiert Hardware; Cinebench misst Geschwindigkeit
AIDA64Systeminfo + Stress + BenchmarkCPU-Z ist kostenlos und fokussiert; AIDA64 ist kostenpflichtige Suite

Upgrade-Pfad: vor dem Kauf

CPU-Z vor dem Upgrade nutzen. CPU-Tab: Sockel und Chipsatz notieren—eine neue CPU muss passen. Mainboard: BIOS-Version prüfen; einige Boards benötigen ein BIOS-Update für neuere CPUs. Memory: Beim RAM-Hinzufügen zeigt SPD bestehende Module; Typ (DDR4/DDR5), Geschwindigkeit und idealerweise gleicher Hersteller/Teil für beste Kompatibilität abgleichen. SPD: Wie viele Slots genutzt sind und welche Profile existieren. Ein Validierungs-Link beweist Ihr aktuelles Setup bei Upgrade-Beratung.

Forum- und Marktplatz-Etikette

Beim Verkauf: frischen Validierungs-Link bereitstellen (selber Tag). Käufer können Stepping, Cache und Board verifizieren. Bei Support-Anfragen: vollen CPU-Tab posten und Mainboard/Memory/SPD bei Relevanz. Ein Validierungs-Link ist besser als ein Screenshot—er ist nicht fälschbar. Beim Overclocking: Vorher/Nachher-Validierungen teilen, damit andere Ihre Einstellungen und Ergebnisse sehen können.

Benchmark-Interpretation

Die Bench-Tab-Punkte sind relativ zu einer Referenz-CPU (oft eine ältere Intel). Höher ist besser. Single-Thread spiegelt Pro-Kern-Performance wider; Multi-Thread skaliert mit Kernanzahl. Für schnelle Vergleiche nutzen—z.B. vor und nach einem Overclock oder um zu bestätigen, dass ein neuer Build im richtigen Bereich performt. Für publikationsreife Benchmarks Cinebench R23, Geekbench oder 3DMark nutzen. CPU-Z-Bench ist eine Plausibilitätsprüfung, kein Ersatz.

Single-Thread
Gaming, Reaktivität
Multi-Thread
Rendering, Encoding, Workloads
Referenz
Punkte sind relativ, nicht absolut

Plattformspezifische Hinweise: Laptop vs. Desktop vs. OEM

Laptops: OEMs sperren oft BIOS—kein XMP, begrenzte Spannungssteuerung. CPU-Z zeigt JEDEC-Geschwindigkeiten auch bei schnellerem RAM. Einige Laptops melden korrekte Specs; andere begrenzen auf Basistakte. Thunderbolt und dedizierte GPU können je nach Treiber fehlen. Batterie vs. Netzteil kann gemeldete Takte beeinflussen.

Desktops: Volle Sichtbarkeit. XMP/EXPO, Overclocking und alle Tabs funktionieren typischerweise. DMI kann bei einigen Boards langsamer laden. Custom-Builds: Chipset-Treiber und BIOS für genaue Erkennung aktuell halten.

OEM (Dell, HP, Lenovo): Fertig-PCs können proprietäre Mainboards nutzen. CPU-Z liest CPU und RAM dennoch korrekt. BIOS-Versionsstrings können lang und herstellerspezifisch sein. Einige OEMs verbergen RAM-Profile—SPD zeigt möglicherweise XMP, aber BIOS hat keine Option zur Aktivierung.

Häufige Fehler und schnelle Lösungen

  • „Unbekannter Prozessor“ — CPU-Z aktualisieren; neue Chips benötigen neuere Builds.
  • DMI hängt oder friert ein — DMI in cpuz.ini deaktivieren oder als Admin ausführen.
  • Sensor-Tab fehlt — Einige Boards haben keine kompatiblen Sensoren; nicht alle Builds haben den Tab.
  • Validierungs-Upload schlägt fehl — Firewall prüfen, erneut versuchen; Server kann ausgelastet sein.
  • Falsche RAM-Kapazität — Riegel neu einsetzen, Slot-Belegung laut Handbuch prüfen.
  • Takte zeigen 0 MHz — Selten; andere CPU-Z-Version versuchen oder Virtualisierung/VM prüfen.

Erweiterte SPD-Interpretation

Jedes SPD-Profil (JEDEC, XMP, EXPO) listet Frequenz, Timings und Spannung. „Max bandwidth“ mit „DRAM frequency“ im Memory-Tab vergleichen, um zu bestätigen, welches Profil aktiv ist. „Manufacturer“ und „Part number“ helfen bei der Modul-Identifikation beim RAM-Hinzufügen. „Week/year“ zeigt Produktionsdatum—nützlich zum Abgleichen von Paaren. „XMP 2.0“ vs. „XMP 3.0“ (DDR5)—neueres hat mehr Profil-Slots und Metadaten.

BIOS-Einstellungen, die CPU-Z-Anzeige beeinflussen

Mehrere BIOS-Optionen ändern direkt, was CPU-Z meldet. XMP/EXPO/DOCP—aktiviert Speicherprofile; ohne sie gelten JEDEC-Standards. Multi-Core Enhancement (MCE)—kann höheren Turbo bei Intel freischalten; CPU-Z zeigt höhere Dauer-Takte. C-States—Deaktivieren hält Takte im Leerlauf höher; Aktivieren ermöglicht Tiefschlaf und niedrigere Leerlauf-Takte. Virtualisierung (VT-x/AMD-V)—beeinflusst CPU-Z-Ausgabe nicht, aber für VMs erforderlich. Resizable BAR—GPU-bezogen; nicht in CPU-Z gezeigt. Stromlimits (PL1/PL2)—beeinflussen Dauer-Takte; CPU-Z zeigt aktuelle Geschwindigkeit, nicht das Limit.

Server und Workstation

Xeon, EPYC und Threadripper PRO erscheinen in CPU-Z mit voller Kern-/Cache-/Thread-Anzahl. Multi-Socket-Systeme: jede CPU erscheint; die App zeigt möglicherweise eine nach der anderen. ECC-RAM wird erkannt; der Memory-Tab kann ECC vermerken. NUMA-Topologie wird nicht angezeigt—OS-Tools nutzen. Validierung funktioniert gleich; nützlich für Flotten-Inventar.

VM und Virtualisierung

In einer VM sieht CPU-Z die virtuelle CPU des Hypervisors—oft ein generischer oder Passthrough-Identifier. Kernanzahl kann dem Host entsprechen oder begrenzt sein. VM-Ergebnisse nicht für Hardware-Validierung nutzen; auf Bare Metal ausführen. Nützlich zum Prüfen, was das Gast-OS sieht.

ARM64 (Windows on ARM)

CPU-Z hat einen ARM64-Build für Snapdragon und andere ARM-Windows-Geräte. Es meldet Kernanzahl, Architektur und ähnliche für ARM angepasste Infos. Funktionsumfang kann sich von x86 unterscheiden. Von der Haupt-Download-Seite verfügbar.

Befehlssätze und Erweiterungen

Der Instructions-Bereich im CPU-Tab listet unterstützte Erweiterungen: SSE, AVX, AVX2, AVX-512, AES-NI usw. Entwickler nutzen dies, um zu prüfen, ob die CPU Optimierungen für ihren Code unterstützt. Gamer benötigen es selten. AVX-512 erscheint bei einigen Intel (Ice Lake, Sapphire Rapids) und neuerem AMD (Zen 4); fehlt bei anderen. Bei Kompatibilitätsproblemen kann die Liste helfen. Benchmark- und Validierungstools können spezifische Erweiterungen erfordern.

Validierungs-Anwendungsfälle im Detail

  • Build-Nachweis: Link nach neuem Build teilen, damit andere Specs verifizieren können. Keine Screenshots zum Bearbeiten.
  • Overclocking-Rekorde: Vorher- und Nachher-Validierungen einreichen; die Datenbank speichert sie dauerhaft. Mit ähnlichen Setups vergleichen.
  • Gebrauchtkauf: Vom Verkäufer frische Validierung anfordern. Stepping, Cache-Größe und Mainboard-Übereinstimmung mit der Anzeige bestätigen.
  • Support-Tickets: Validierungs-Link statt manuelles Tippen der Specs anhängen. Reduziert Fehler und beschleunigt Fehlerbehebung.
  • Flotten- und Asset-Tracking: CPU-Z mit -txt oder -html ausführen und Validierungen in zentrale DB sammeln. Mit Skripten automatisieren.

Screenshot- und Berichts-Best-Practices

  • Tab-Namen einbeziehen: Gesamtes Fenster screenshoten, damit der aktive Tab (CPU, Memory, SPD usw.) sichtbar ist.
  • Volle Auflösung: Kritische Felder nicht zuschneiden. Skalierung kann Details verbergen.
  • SPD: Bei RAM-Problemen alle belegten Slots erfassen. Slot-Dropdown wechseln und jeden screenshoten.
  • Validierung statt Screenshot: Ein Validierungs-Link ist manipulationssicher und enthält mehr Daten. Bevorzugen, wenn möglich.
  • TXT/HTML-Export: Für lange Berichte -txt=bericht.txt nutzen—enthält alle Tabs in einer Datei.

Anwendungsfall-Erweiterung: weitere Szenarien

Content Creator
Kernanzahl und Cache vor Video-Encoding prüfen; Export/Import-Workflows validieren.
IT-Support
Schnelles Hardware-Audit; mit Asset-Listen vergleichen; prüfen, ob Upgrades angewendet wurden.
Systemintegratoren
Vor-Versand-Verifizierung; Validierungs-Links für jeden Build erstellen.
Gebrauchtkäufer
CPU-Stepping und RAM-Konfiguration vor Kauf bestätigen; Bait-and-Switch vermeiden.
Benchmarker
Hardware für faire Vergleiche dokumentieren; fehlkonfigurierte Systeme ausschließen.
Entwickler
Befehlssätze für SIMD-Optimierungen prüfen; Zielplattform-Support verifizieren.
Pädagogen
CPU-Architektur lehren; echte Hardware-Specs im Unterricht zeigen.
Garantieansprüche
Validierung als Hardware-Nachweis bereitstellen; einige Anbieter akzeptieren sie.

Schnellreferenz: Was jeder Tab zeigt

TabWichtige Infos
CPUName, Kerne, Threads, Takte, Cache, Stepping, Codename, Befehle
CachesL1D, L1I, L2, L3 Größen und Struktur pro Kern/CCX
MainboardHersteller, Modell, Chipsatz, BIOS-Version, DMI-Strings
MemoryGröße, Typ, Kanalmodus, Frequenz, Timings, CR
SPDPro Slot: Hersteller, Teilenummer, Profile, Spannung, Dichte
GraphicsiGPU- oder dedizierter GPU-Name, Treiber (falls erkannt)
BenchSingle-/Multi-Thread-Punkte vs. Referenz-CPU
AboutVersion, Validierung, Tools, Links

~2 MB

ZIP-Größe

<50 MB

RAM-Nutzung

4+

Haupt-Tabs

F5–F9

Nützliche Shortcuts

CPU-Z-Tabs erklärt

Jeder Tab entspricht einer Ebene Ihres PCs. Nutzen Sie dies, wenn jemand einen bestimmten Screenshot anfordert oder Sie zwei Rechner vergleichen.

CPU Prozessor

Package, Codename, Technologie-Node (wenn berichtet), Kern-/Thread-Anzahl, Caches und Befehlssätze. Takte können bei modernen CPUs im Leerlauf niedrig sein—normal unter Stromsparmodus; belasten Sie die CPU für nominales Turbo-Verhalten.

MB Mainboard

Hersteller, Modell, Chipsatz, BIOS-Version. Wichtig beim BIOS-Flash, RMA eines Boards oder zur Bestätigung, ob ein Retail-Board dem besprochenen Testmodell entspricht.

RAM Memory

Aktueller DRAM-Typ, Größe, Kanalmodus, Frequenz und Timings zur Laufzeit. Das spiegelt wider, was das System jetzt läuft—nicht immer das XMP/EXPO-Etikett auf der Verpackung, wenn das Profil deaktiviert ist.

SPD Modul-SPD

Pro Slot: Modul-Hersteller, Teilenummer, nominelle JEDEC- und erweiterte Profile (XMP/EXPO falls vorhanden). Bei Verdacht: SPD-Tab mit Etikett auf dem Riegel und Mainboard-QVL vergleichen.

Shortcuts & Kommandozeile

CPU-Z unterstützt Parameter wie -txt=report und -html=report für stille Berichte sowie Tasten wie F5 (BMP-Screenshots speichern), F6 (Tab kopieren), F7 (Validierungsdatei speichern). Vollständige Parameterdokumentation im Programm.

CPU-Z Validator & Hardware-Nachweis

Der CPU-Z Validator ermöglicht das Hochladen einer Validierungsdatei und liefert eine kurze öffentliche URL (Beispiele: valid.x86.fr/…). Overclocker, Community-Wettbewerbe und Käufer beim Gebrauchthandel nutzen diese Links, da sie schwerer zu fälschen sind als ein zugeschnittener Screenshot.

Vor dem Kauf von Gebrauchthardware

Fragen Sie nach einem frischen Validierungs-Link und vergleichen Sie CPU-Stepping, Standard-RAM-Profil und Mainboard-Modell mit den Fotos der Anzeige.

Stabilitäts-Threads

Kombinieren Sie Validierung mit Stresstools; CPU-Z bestätigt Identität, nicht Langzeitstabilität. Kombinieren Sie mit Speichertest, wenn RAM fraglich ist.

Beispiel-Links

Öffentliche Beispiele: eqvml3, h416bm, qhsx1u, r23eul — gleicher Host, verschiedene Rigs.

Praktische Szenarien (wofür CPU-Z tatsächlich genutzt wird)

Die folgenden Szenarien sind zusammengesetzte Beispiele basierend auf typischen Support-Mustern—sie zeigen, wie CPU-Z in Fehlerbehebung und Kaufentscheidungen passt.

Szenario

„Meine CPU ist untertaktet!“

Ein Nutzer sieht 800–1200 MHz im CPU-Tab und vermutet einen defekten Chip. In den meisten Fällen taktet SpeedStep / Cool'n'Quiet die Kerne nur im Leerlauf herunter. Ein kurzer Benchmark oder Spiel lädt in der Regel Turbo-Takte. CPU-Z ist das richtige Tool zur Bestätigung; Lehrmoment: immer unter Last beobachten.

Szenario

RAM läuft mit JEDEC, nicht mit der auf der Verpackung angegebenen Geschwindigkeit

Memory-Tab zeigt DDR4-2133, das Kit wirbt aber mit 3600. BIOS prüfen: korrektes XMP / EXPO / DOCP-Profil aktivieren. Der SPD-Tab von CPU-Z zeigt, welche Profile auf dem Modul existieren; der Memory-Tab zeigt, was das Board tatsächlich angewendet hat. Eine Abweichung hier ist eine der häufigsten „einfachen Gewinne“ beim PC-Tuning.

Szenario

Blue Screen nach dem Öffnen von CPU-Z

Selten, aber berichtet, wenn Low-Level-Busse oder Sensoren fehlerhaft sind. cpuz.ini bearbeiten und DMI, Sensor, SMBus, Display oder UseDisplayAPI nacheinander deaktivieren, um die Ursache zu finden.

Szenario

Falscher CPU-Name nach BIOS-Update

Mikrocode- und AGESA-Updates ändern manchmal, wie eine CPU gemeldet wird. Vergleichen Sie Stepping und Cache-Größen—nicht nur den Marketing-String—mit einem Eintrag in der Validierungsdatenbank. Im Zweifel CPU-Z auf die neueste Version aktualisieren; Release Notes listen Erkennungsverbesserungen.

Fehlerbehebung & FAQ-artige Antworten

Häufige Probleme und Lösungen.

CPU-Z zeigt niedrigere Vcore als erwartet
Spannungs-Ablese-Unregelmäßigkeiten sind bei Boards üblich. Nutzen Sie ein Monitoring-Tool, wenn etwas inkonsistent erscheint.
SPD zeigt langsamere Geschwindigkeit als das Etikett verspricht
JEDEC ist das sichere Standardprofil; Marketing-Geschwindigkeiten stecken oft in erweiterten Profilen mit höherer Spannung. Bei konservativ programmiertem SPD spiegelt CPU-Z das wider.
Installer vs. portables ZIP
Seit 1.51 fügt der Installer Startmenü-Einträge hinzu und installiert die richtige 32- oder 64-Bit-Binary. Portables ZIP bleibt für USB-Toolkits und schnelle Support-Anrufe praktisch.
Android und ARM64 Windows
CPU-Z ist für Android und Windows ARM64 verfügbar, inklusive Unterstützung für Snapdragon-X-Serie-Laptops.

Referenz-Index (für Crawler & Leser)

Kuratierte externe Ziele, die auf dieser Seite erwähnt werden.

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